EINFÜHRUNG
Es ist unmöglich für die Wissenschaft alle Herausforderungen, die die Zivilisation in Schach halten, alleine zu bewältigen. In der Geschichte finden wir dafür genügend Beweise. Kriegerische Anspannung verkündete die Geburt dieses Jahrhunderts. Es erinnert an Geburtsschmerzen, die dazu einladen die Augen zu öffnen, das Licht zu sehen, das sich am Anfang, durch das Werk und die Gnade Gottes über den Gewässern der Schöpfung genähert haben soll um der Verwirrung und Verzweiflung der Erde ein Ende zu bereiten. Es gibt unzählige Beweise. Um die Zivilisation alleine vor die Tore der Utopie zuführen hat die Wissenschaft um Zeit gebeten. Diese Zeit ist mit Ende des 20. Jahrhundert abgelaufen. Seine Weltkriege, seine galoppierenden Epidemien, die in jedem Jahrzehnt noch tödlicher und globaler wurden, der Einsturz der wirtschaftlichen Systeme, die Träger der internationalen Hoffnung, die verheerende Wirkung der Nuklear- und Raumfahrttechnologien auf die Struktur der Ökosphäre, die Rückkehr der theokratischen, fundamentalistischen Geister und die Kreuzungen des politischen, demokratischen Absolutismus ... . Die Büchse der Pandora - sie ist nicht nur die Quelle für alles Schlechte, um die Kraft ihrer kriminellen Wirkung zu verdoppeln, bedient sie sich darüber hinaus auch noch der Allmacht der wissenschaftlichen Vernunft. Nur noch das pathetische Genie einiger Jünger, die ihre verstorbenen ideologischen Väter immer noch verehren, können auf dieser Höhe der Geschichte die Flagge des materialistischen Atheismus der Wissenschaft des 19. und 20. Jahrhunderts noch auf Mast halten. Einstein ist tot. Es ist der Tag geboren um nach oben zu blicken und zu erkennen, dass diese Welt ihren eigenen natürlichen Kräften ausgeliefert ist, und dass es ihr Schicksal ist von der Oberfläche des Universums zu verschwinden.
Dies ist eine Studie über die Erinnerungen aus der Schöpfungsgeschichte des Universums. Ich habe dieses Buch geschrieben, weil die wissenschaftlichen Grundsätze der Natur dem Glauben geöffnet werden müssen. Das soll nicht heißen, dass diese Grundsätze die Fundamente des Glauben sein sollen. Der Glaube hat sein Fundament in den übernatürlichen Anfängen. Die Evangelien sind sein ewiger Vertrag. Die beiden Säulen des Tempels des Glaubens sind die Inkarnation und die Auferstehung. Der Glaube ist unsterblich. Seine beiden Säulen sind die Grundsteine der christlichen Zivilisation, sie sind unerschütterlich. Wenn wir unsere Väter nach dem Ursprung der Dinge fragten konnten sie uns bis jetzt immer nur wieder dieselbe Antwort geben. Den Bericht über die Entstehung des Universums aus Genesis. Gott schuf die Himmel und die Erde. Das übrige, das Wie und das Wann sind Aspekte der schöpferischen Aktivität. Sie sind uns entweder bekannt, oder auch nicht. Zum Glauben fügen sie jedoch weder etwas hinzu, noch nehmen sie ihm irgend etwas weg.
In diesem Buch möchte ich die Erste der beiden natürlichen Unbekannten lösen. Das Wie. Dieses „Wie“ war der Albtraum der zwei rationalen Jahrhunderte. Sie beide waren das Vorspiel für die Sintflut der Weltkriege. Die Welt stand kurz davor unter den Sturzbächen der Kriege aus Feuer und Blut zu ertrinken. Damit meine ich, der Glaube ist zwar unbesiegbar, aber dennoch wird es niemand abstreiten können, dass Glaube ohne Wissen bestechlich ist. Die vielen vergangen Jahrhunderte haben uns genügend Beweise dafür geliefert. All die Fehler der Zivilisation, und in erster Linie die Fehler des Christentums, sind die Folgen unserer Ignoranz. In diesem Buch werde ich deshalb die Wahrheit direkt ansteuern. Ich lege meine schöpferische Erklärung auf den Tisch: Das Universum. In den Mauern jener astrohphysischen Struktur bewegt sich unser Sonnensystem auf seiner Umlaufbahn. Es wurde von dem Gott aus Genesis geschaffen. Der entgegengesetzte Glaube, dass unser Universum, dieser Zusammenschluss von solch beeindruckender Schönheit, rein zufällig, auf Grund einer chaotischen Abfolge von Naturgewalten entstanden ist, steht, da die Wissenschaft die Existenz einer natürlichen Ästhetik verneint, nicht im Konflikt mit dem wissenschaftlichen Materialismus.
Dem zu Folge macht es den Anschein, dass die Ethik nichts mit der Genetik zu tun hat. Sie äußert sich aber dennoch auf allen uns bekannten historischen Ebenen. Die Intelligenz ist uns angeboren. Sie bildet einen Teil unserer genetischen Struktur. Oder anders gesagt, wenn unsere genetische Struktur nicht von Anfang an dafür geschaffen wäre auf die Funken des Himmels zu reagieren, dann würde unser Gehirn die Ästhetik des Universums gar nicht erst wahrnehmen.
Damals, in der ontologischen Kindheit der Menschheit, als das Universum im menschlichen Gehirn den ersten Reiz auslöste, antwortete der Mensch mit dem Wort. Das bedeutet, die Vergangenheit der Wissenschaft liegt in der Bewunderung. Diese Tatsache revolutionierte die Zukunft des Menschen schon lange vor unserer Zeit. Sein Mund öffnete sicb und der Mensch artikulierte sein erstes Wort. Das erste Wort, schlechthin das bewundernde Wort. Und welch anderes hätte es sein können, als Gott!
Aber bevor ich mich in einer Kritik über das Verhalten der Wissenschaft verliere, möchte ich die Entwicklung der Zivilisation lieber als Ergebnis der Entwicklung der menschlichen Sprache hervorheben. Die menschliche Sprache ist das Kriegspferd. Sie hat uns zum Sieg über das fehlende Wissen geführt. Jesus Christus würde sich über dieses fehlende Wissen mit folgenden Worten beklagen: “Wenn ihr schon die Dinge der Erde nicht versteht, wie werdet ihr dann die Dinge des Himmels verstehen.” Wenn ich nun behaupte, dass die Menschheit all die vergangen zwei Jahrtausende durchlaufen ist, um diesen Mangel an Intelligenz zu überwinden, dann ist dies keine rhetorische Übung. Es ist das Schicksal der Menschheit, es ist ihr Ziel und ihr Ende zugleich. Erinnern wir uns: Gott hat als Prophet zu uns gesprochen, er sprach als Gesetzgeber, als König und Herr, letztendlich sprach er als Vater. Jedoch niemals sprach er zu uns als schöpferische Intelligenz, von der er sagte: „Es werde Licht.“ Dennoch aber behauptet Gott von sich der Schöpfer des Universums zu sein. Gott ist das Wort und das Wort ist Gott, Gott und das Wort sind ein und dieselbe Sache. In seiner Behauptung lag ein Versprechen. Das Versprechen, als schöpferische Intelligenz zu uns zu sprechen. In den Wehklagen Jesu pochte dieses Versprechen in der Gestalt der nahenden Zukunft. Jesus hätte Freude daran gehabt diese Zukunft zu sehen, aber bedauerlicherweise war sie erst im Kommen.
Überlebende des 20. Jahrhunderts, Bewohner des 21., wir haben das Glück uns an einem Wissen erfreuen zu können, hinter dem die Weisen und Genies auf allen Plätzen der Welt und in allen Epochen her gelaufen sind, ohne es jemals zu erreichen. Dem Autor wurde die freudige Aufgabe erteilt im Namen des Besitzers des Hauses die Tür zu öffnen und alle einzuladen das Haus zu betreten und zu sehen. Er selbst hat es als Erster betreten, und aus dieser Position heraus lädt er alle dazu ein das bisher Gehörte anzuzweifeln. Wir sollen an Allem zweifeln, was uns das Erbe des 20. Jahrhundert über den Ursprung, die Konstitution und das Ende des Universums übermittelt hat. Ich lade den Leser zum Zweifeln über den Zweifel ein. Und letztendlich werden die Tatsachen entscheiden, was auf den Müll geworfen werden sollten.
Dabei dürfen wir uns dennoch nicht selbst betrügen. Die Wissenschaft ist das Handbuch der Naturgesetze. Sie ist die Werkzeugkiste. Ohne sie können wir nicht arbeiten. Und wir können auch nicht die Tat verwirklichen, die dazu die Macht hat unserer Intelligenz ihre göttlichen Eigenschaften zu geben. Als erstes müssen wir die Wissenschaft von den kosmologischen Vorstellungen der Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts über die Wiederspiegelung der universellen Realität, trennen. Aber damit wir uns besser verstehen und das Thema allen verständlich wird, werden wir die Kosmologie auf eine neue Art und Weise definieren.
Die Kosmologie ist eine Wissenschaft. Ihr Ziel ist es, das Puzzle der universellen Realität zusammenzufügen. Es ist die Arbeit des Kosmologen mit Hilfe der Teile, die die Wissenschaft ihm zur Verfügung stellt, ein Bild des Kosmos zu schaffen. Dieses kosmische Bild nennt man Universumsmodell. Die Geschichte der Kosmologie ist die Summe aller Universumsmodelle, die die Kosmologen im Verlauf der letzten Jahrhunderte, insbesondere im 20., zusammengesetzt haben. Wenn man all die vielen Modelle der wissenschaftlichen Gemeinschaft zusammenfügt, dann kommt dabei nur eine einzige Wahrheit zum Vorschein. Die wirkliche, getreue Version, das Endmodell, die authentische Wiederspieglung der universellen Wahrheit wurde während des 20. Jahrhunderts nicht erreicht. Und schon gar nicht in der Öffentlichkeit.
Aber im Geheimen, im privaten Rahmen, dort wurde es gefunden.
Der Gott aus Genesis ist der Schöpfer dieses Universums.
Am Besten treten wir ein und beginnen die Vorführung von Anfang an.